Alice

Referenzen


 Ausbildung

  • ElevatED Pole Level 1 mit Emily Sanderson (2018)

Pole Dance kann einfach nur Sport sein!? Es wäre eine Lüge, würde ich behaupten, dass ich meine erste Stunde im Vertical ohne Vorurteile gebucht hätte. Ich hatte Bilder von knapp bekleideten Frauen in High Heels im Kopf – und den festen Vorsatz, das alles lediglich als Sport und nicht als erotischen Tanz zu betreiben. Tatsächlich musste ich mich darum im Vertical absolut nicht bemühen, denn hier darf jede und jeder den Teil dieser Sportart ausleben, der ihr oder ihm am besten gefällt.

Für mich bedeutete das zunächst, mich vor allem auf den Kraftsport im Pole Dance zu fixieren: Auf einmal begann ich Sportmuffel damit, wenigstens einmal pro Woche zusätzlich zu meiner Pole-Stunde die Kräftigungsübungen aus dem Warm Up zu wiederholen. Und das nicht nur ein paar Wochen lang, sondern über viele Monate hinweg! Ich hatte auf einmal den Sinn hinter all diesen Übungen entdeckt, denn ich wusste, welche Muskelgruppen ich stärker trainieren musste, um einen bestimmten Trick an der Pole zu lernen, und das motivierte mich ungemein!

Inzwischen habe ich aber auch viele andere Seiten dieser Sportart kennen und lieben gelernt: Flexibilität ist nicht gerade meine große Stärke, aber selbst daran arbeite ich immer wieder (wenn auch weniger ausdauernd als an meiner Kraft ;-)). Und ja, auch den tänzerischen Aspekt vom Pole Dance lerne ich immer besser kennen. Ich habe einen Weg gefunden, das so auszuleben, wie ich mich wohl dabei fühle: Mit vielen Elementen aus dem Standard- und Lateintanz, den ich viele Jahre lang mit großer Leidenschaft betrieben habe. Nun ist die Pole mein Tanzpartner und lässt mich viele neue Möglichkeiten erkennen.

Die Begeisterung für diesen Sport war schon in den ersten Wochen so groß, dass es nicht lange dauerte, bis ich mir wünschte, ihn selbst zu unterrichten. Bis es nun endlich so weit war, musste ich noch Vieles lernen, aber ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein. Pole Dance ist kein einfaches Getänzel um eine Stange herum, sondern ein anspruchsvoller, motivierender, fordernder, begeisternder Sport. Ich bin stolz darauf, dieses Hobby zum Beruf gemacht zu haben und ich hoffe sehr, dass ich meine Schülerinnen und Schüler genauso begeistern kann, wie es meine Trainerinnen mit mir taten.